GABRIEL MIRANDA

Violine

Der feurige Spanier mit sonnigem Gemüt und lockigem Haar fungiert als Quasi-Bandleader und ist Hofkompositeur des Diversion String Quartet. Nach einer klassischen Ausbildung, die ihn von Madrid über Brüssel bis nach Luzern führte, widmet sich der Virtuoso nun der Pädagogik... und dem Jazz! Dabei stellen seine spektakulär zum Besten gegebenen Solos gar Gabriels Improvisationsfähigkeit im ach so strukturierten Schweizer Alltagsleben in den Schatten. In allen Genres zuhause spielt der versatile Geiger, der gerne zu fortgeschrittener Nachtstunde an Kompositionen oder an seiner Violintechnik feilt, von Folk über Blue Grass bis zu Flamenco – und ist zwischendurch sogar mit Stephan Eicher anzutreffen. Als grosser ciclista radelt Gabriel gerne mal über einen Schweizer Pass, hört Bach und Chet Baker oder erfindet neue Schweizerdeutsche Wörter. Gabriel mag Lammkoteletten, und seine Lieblingsfarbe ist rot.

 

ROBIN DE STEFANI

Violine

Robin De Stefani – welch sonorer Wohlklang!
Die beste Vermittlungsagentur hätte ihm keinen passenderen Künstlernamen erfinden können. Unser Zweiter Geiger mit dem samtweichen Ton ist Experte für Expressivität und sorgt im Quartett für die nötige Portion Geniessertum. Robin hält den Weltrekord im Czardas-Fiedeln, und seine Mozart-Interpretationen sind unübertroffen. Immer up to date mit den latest gossip-News aus der Musikerwelt haucht er dank einer Mischung aus Tessiner dolce vita und Südfranzösischer Nonchalance jeder noch so trüben Quartettprobe freudiges Leben ein. Ein notorischer Bogen- und Geigen-Tester ist er stets auf der Suche nach der grossen Liebe. Aber Achtung: Dies lediglich in instrumententechnischer Hinsicht, denn im wahren Leben hat er sie schon längst gefunden (Sorry, Girls!). Der Technologie-begeisterte Kite-Surfer liebt Beethoven, Jacques Brel und Espresso.

 

CYRILL GRETER

Bratsche

Cyrill ist der Zugvogel des Quartetts, er liebt die grosse weite Welt ebenso wie seinen Herkunftsort, den Talkessel von Schwyz.

Die SBB sind sein zweites Zuhause; sie bringen den modernen Nomaden in alle Ecken und Enden der Schweiz, wo er vielseitig und kreativ zu Werke geht. Cyrill ist Bratschist erster Stunde und ein überaus stolzer Verfechter seiner Kaste.

In der dienenden Aufgabe der Quartett-Mittelstimmen fühlt er sich wohl, spielt aber gern auch mal ein Solo in bester Rockgitarren-Manier. Zum professionellen Musikertum gelangte er über den Umweg eines Sprachstudiums. Seit dem Kuss der Muse ist er zwar am Ende seines Lateins, seine linguistische Affinität zeigt sich aber heute noch in selbstgebastelten Wortspielen sowie in seiner ungebrochen grossen Liebe zu den Romanischen Sprachen: Nicht umsonst wohnt er seit kurzem im zweisprachigen Biel und unterrichtet nach wie vor in Bellinzona. Cyrill liebt Langlauf über alles, ist Fan von Dream Theater und verehrt John Williams sowie die animé-Filme von Hayao Myazaki.

 

MATOUŠ MIKOLÁŠEK

Cello

Ganz der Sohn eines Orchester-Perkussionisten wacht unser Prager Cellist in der Quartett-Dynamik über Exaktheit des Vortrags.
Hinter der Fassade seines James Bond-würdig trockenen Humors verbirgt sich ein überaus feinfühliger Zeitgenosse, tiefgrün(dig) wie die Weiten der Tschechischen Wälder seiner Heimat und immer zu haben für philosophische Reflexionen zu existenziellen Fragen der Menschheit.
Seine cellistische Brillanz bescherten ihm Auftritte auf den grossen Bühnen der Tschechischen Philharmonie und des Nationaltheaters sowie im KKL mit dem Luzerner Sinfonieorchester. Wohlbekannt sind ihm auch die Orchestergräben der Zentralschweizer Operettentheater, deren Charme er sich ebensowenig entziehen kann. Ländliche Idylle ist für das Stadtkind alles andere als ein Fremdwort, halb-autark kultiviert er eine Passion für Gemüseanbau im eigenen Garten und erkundet gerne neue Pfade in wilder Natur. Matouš spielt leidenschaftlich gerne Barockcello, liest Kundera und übt sich im Bogenschiessen.

 

©2020 Diversion String Quartet